Lebenslange Leidenschaft für ein besonderes Schiff

Marc Peper und Jesper Bern mit dem Modell der PRINCESS SEAWAYS

Jesper Bern und Marc Peper mit dem Modell der PRINCESS SEAWAYS

Der 22. April 2015 war ein aufregender Tag für Marc Peper, seine Familie und Freunde. Nach mehr als zwei Jahren Arbeit findet sein großes Projekt einen würdigen Abschluss: Sein beeindruckendes Schiffsmodell der PRINCESS SEAWAYS ist fertig zur Übergabe an seinen neuen Besitzer.

Das Original zu dem Modell, an dem Marc so lange und hingabevoll gearbeitet hat, ist derzeit für DFDS Seaways auf der Route Amsterdam – Newcastle unterwegs: Dass das Schiffsmodell ausgerechnet zum 20-jährigen Jubiläum der Route fertig wird, ist ein besonders schöner Zufall.

Von Anfang an war klar, dass Marc sein Modell nicht für sich selbst, sondern für einen guten Freund bauen würde: Jesper Bern, der bereits seit sieben Jahren der Kapitän der richtigen PRINCESS SEAWAYS ist. Als Marc und Jesper sich vor einigen Jahren an Bord der PRINCESS kennen lernen, ist Jesper sofort Feuer und Flamme als Marc ihm von seiner großen Leidenschaft, dem Bau von Schiffsmodellen, erzählt. Umso mehr, weil Marc insbesondere von „seinem Schiff“ begeistert ist, der PRINCESS SEAWAYS. Die große Begeistertung für dieses besondere Schiff stammt noch aus Kindertagen: Bereits als kleiner Junge war Marc mit seiner Familie an Bord dieses Schiffes unterwegs (damals noch unter dem Namen PETER PAN der Reederei TT-Line zwischen Travemünde und Trelleborg).

Und so nimmt Marc den Auftrag des Kapitäns gerne an, für ihn ein Modell „seines Schiffes“ zu bauen, zumal er bereits einiges an Bauerfahrung für dieses Modell vorweisen kann. Denn die kürzlich fertig gestellte PRINCESS SEAWAYS ist nicht sein erstes Modell dieses Schiffes, sondern sein drittes! Das erste Exemplar hat er für sich selbst gebaut: Die PETER PAN thront an einem schönen Platz im Wohnzimmer seines Hauses, das zweite Modell schenkte Marc einem guten Freund, der ebenfalls ein großer Fan dieses besonderen Schiffes ist.

Aber ohne Frage ist das jüngste Modell der PRINCESS SEAWAYS das mit der besten Ausstattung. Zahlreiche beeindrucke Funktionen hat Marc seinem schönen Modell spendiert: darunter ein funktionierendes Ruder, Bugstrahler, Außenbeleuchtung, ein rauchender Schornstein und – darauf ist der Erbauer besonders stolz – ein Soundsystem, das sowohl Durchsagen des (echten) Kapitäns und des Servicecenters abspielt, als auch das markante Horn ertönen lässt. Alle Funktionen können über einen Controller ferngesteuert werden.

Ganz schön viele Extras also, deren Bedienung der neue Besitzer des Modells erstmal Herr werden muss. Also stehen am 22. April auch Trockenübungen an, bevor Kapitän Jesper das erste Mal mit seiner kleinen PRINCESS SEAWAYS in See stechen kann. Auf Marcs Terrasse hinter dem Haus gibt es eine detaillierte Einführung in alle Funktionen: Jesper hört und staunt. Ganz schön kompliziert, so ein Modell zu steuern… fast so kompliziert wie ein richtiges Schiff?

Transport zum See

Aber endlich ist es soweit: Am frühen Nachmittag begibt sich die kleine Gesellschaft mit Freunden, Familie und einer Mitarbeiterin von DFDS zu einem kleinen nahe gelegenen See und die PRINCESS SEAWAYS darf endlich ins Wasser! Und Kapitän Jesper erweist sich als Naturtalent: Sicher steuert er die kleine PRINCESS über den großen Teich. Durchsagen, Horn, Rauch aus dem Schornstein – alles funktioniert einwandfrei. Der Kapitän ist sichtlich begeistert! Am Abend wird er mit seinem neuen Schiffsmodell im Gepäck die Heimreise nach Dänemark antreten: Natürlich bekommt das Modell einen promineten Platz in seinem Zuhause, aber auch fahren soll es, weshalb Jesper bereits überlegt, einem Modell-Schiff-Verein beizutreten. Ohne Frage wäre er dort mit der PRINCESS SEAWAYS der Star.

Und Marc? Er wird sein wunderschönes Modell vermutlich vermissen, schließlich hat er so viel Zeit und Arbeit mit dem Bau der neuen PRINCESS SEAWAYS verbracht. Aber zum Glück weiß er sich auch in Zukunft zu beschäftigen: Sein nächstes Projekt wartet bereits auf der Werkbank. Der Holzrumpf der ROBIN HOOD (fährt für TT-Line) ist schon fast fertig gestellt. Wir wünschen ihm alles Gute und ganz viel Freude mit all seinen kommenden Projekten!

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