Täglich frisches Brot aus unserer Schiffsbäckerei

Vidal de Jesus bereitet sein leckeres Pizzabrot vor

Höchste Qualität und beste Handwerkskunst – auf diese Faktoren legen unsere Küchenchefs und Restaurantleiter an Bord der Übernachtfähren nach Schottland und Norwegen größten Wert. Ein besonderes kulinarisches Highlight an Bord sind die frischen Backwaren. Aufbackbrötchen oder industriell hergestelltes Brot wird man hier nicht finden: Stattdessen stehen verschiedene internationale Brotsorten, Kuchen, Torten, Gebäck und 10 verschiedene Brötchensorten täglich frisch zur Auswahl! Wir haben mit einem der Schiffsbäcker gesprochen und ihn zu seinem Handwerk befragt.

Stell dich doch bitte kurz vor! – Mein Name ist Vidal De Jesus und ich komme von den Philippinen.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es an Bord der DFDS Passagierfähren richtige Bäckereien geben soll. Ist denn die Schiffsbäckerei genauso gut ausgestattet, wie eine Bäckerei an Land? – Ja auf jeden Fall! Es ist genauso so wie in einer richtigen Bäckerei an Land. Der einzige Unterschied ist, dass es während der Überfahrt ein wenig schaukelt.

Wie viele Leute arbeiten in der Bäckerei? – Das bin nur ich alleine.

Kannst du uns erzählen, welche Zutaten du verwendest und woher du diese bekommst? – Ich benutze verschiedene Mehlsorten, Zucker, Eier, Hefe usw. Ganz normale Zutaten in einer Bäckerei halt! Unsere Zutaten bekommen wir täglich frisch aus Holland und Dänemark.

Was gibt es denn alles bei euch im Sortiment: Welche verschiedenen Backwaren stellst du an Bord her? – Unsere Produktauswahl ist ziemlich groß, daher gibt es sehr viele verschiedene Produkte, die ich backe. Da wären zum Beispiel verschiedene Brottypen wie Baguette, Ciabatta, Roggenbrot und allein zum Frühstück gibt es zehn verschiedene Sorten von Frühstücksbrötchen. Außerdem haben wir Brot aus dem Steinbackofen, sowie Olivenbrot, Tomatenbrot oder Salzbrot. Ich bin auch dafür zuständig, den Pizzateig für unsere hausgemachten Pizzas herzustellen. Und natürlich gibt es eine ganze Reihe verschiedener Kuchen und Gebäck, die ich täglich backe: Zum Beispiel beim großen Abendbüfett im Seven Seas Restaurant. Da variieren die Kuchensorten häufig, es gibt alles Mögliche von kleinen Mini-Windbeuteln bis zu Karottenkuchen.

Brotauswahl beim Büfett

Wechselt euer Angebot von Zeit zu Zeit oder bäckst du immer dieselben Backwaren? – Das hängt immer von der Saison ab. Je nach Saison gibt es zum Beispiel unterschiedliche frische Zutaten (zum Beispiel Obstsorten für Kuchen) und auch die Geschmäcker sind unterschiedlich. In Winter und Herbst schmecken Kuchensorten mit Schokolade oder Zimt gut.

Bäckst du einmal am Tag oder auch mehrmals? – Ich backe zweimal während meiner Schicht. Nachts backe ich für das Frühstück und am Nachmittag dann für das Abendessen in unseren verschiedenen Restaurants.

Stimmt es, dass eure Auswahl an Backwaren von der dänischen Backtradition beeinflusst ist? – Wir sind ein dänisches Unternehmen und natürlich bieten wir auch dänische Backwaren an (zum Beispiel bei den Kuchensorten), aber genauso bieten wir auch Backwaren aus anderen Ländern an, wie zum Beispiel italienisches Brot.

Welches ist denn zurzeit dein Lieblingsprodukt aus deinem Sortiment, welches unsere Passagiere unbedingt probieren sollten? – Im Moment bin ich ganz begeistert von unserem frischen Steinofenbrot! Es ist ganz neu im Sortiment und wirklich sehr lecker! Das würde ich als Passagier unbedingt probieren.

Natur pur – Litauens traumhafte Nationalparks

Nationalpark Aukštaitija Seeufer

Litauens unberührte Natur ist bei Baltikum Urlaubern beliebt. Egal ob raue Ostseeküste oder sanfte Seen- und Hügellandschaften im Landesinnern: Litauens Natur ist nicht nur abwechslungsreich sondern auch einmalig schön! Am besten lässt sich die vielfältige Natur in den geschützten Nationalparks des Landes erkunden: zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Wasser mit dem Kanu. Überfüllte Wanderwege mit Unmengen an Touristen sucht man hier vergebens: „Natur pur“ ist in Litauen kein leeres Versprechen.

Nationalpark Aukstaitija

Er ist der älteste und vermutlich der beliebteste Nationalpark Litauens. Der Park ist 400 Quadratkilometer groß und birgt zahlreiche abwechslungsreiche Landschaften in sich: insgesamt 126 kleine und große Seen, bewaldete Inseln, Flüsse, Weidelandschaften und zahlreiche kulturelle Highlights mit Relikten der spannenden Landeskultur. Ursprünglich wurde der Park zum Schutz der Artenvielfalt von Flora und Fauna angelegt: Heute sind hier 60% aller Pflanzenarten Litauens vertreten.

Wer sich gern in der Natur aufhält und am liebsten bei langen Wanderungen in unberührter Natur abschalten kann, der ist hier genau richtig. Ein guter Startpunkt für Entdeckungstouren durch den Nationalpark ist das Besucherzentrum in Palūšė. Hier gibt es erste Informationen über die Geschichte der Gegend und die Besonderheiten des Parks. Die freundlichen Mitarbeiter helfen gern dabei, die perfekte Tour durch den Park zu finden und natürlich kann man sich dort mit Kartenmaterial und reichlich Infos über sehenswerte Ziele im Nationalpark eindecken.

Nicht verpassen sollte man den Besuch des denkmalgeschützten Dorfes Salos-II, eine Art Freilichtmuseum mit historischen Holzhäusern, die die Geschichte der Region vor über hundert Jahren zum Leben erwecken. Das Museumsdorf liegt auf einer der vielen Inseln des Nationalparks in der Nähe des höchsten Hügels Ladakalnis, von dem man den besten Ausblick über die weite Landschaft des Parks hat. Im Sommer bieten verschiedene Anbieter Kanus und Ruderboote zum Verleih, Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf Campingplätzen direkt im Nationalpark.

Nationalpark Aukštaitija - weite Wälder

Nationalpark Aukštaitija Seenplatte

Nationalpark Zemaitija

Die Gegend um den Nationalpark Žemaitija ist im wahrsten Sinne des Wortes sagenumwoben. Erst im 19. Jahrhundert konnte der christliche Glauben sich bei den Bewohnern durchsetzen – bis dahin verehrte man hier heidnische Gottheiten. Viele Naturschauplätze stehen in Verbindung mit regionalbekannten Sagen, so zum Beispiel der Plateliai-See, in dessen Tiefen ein weißes Pferd leben soll, das noch heute pro Jahr das Leben mindestens eines Schwimmers fordert. In den Dörfern am Ufer des Flusses werden mehrmals im Jahr bunte traditionelle Feste der ursprünglichen Volksgruppen gefeiert: für Reisende ein tolles Erlebnis!

Der Nationalpark ist 220 Quadratkilometer groß, die idyllischen Wanderwege schlängeln sich vorrangig um den großen Plateliai-See und durch die stillen Wälder. Neben ausgiebigem Naturgenuss oder Badepausen in einem der vielen klaren Seen sollte man einen Besuch der sowjetischen Raketenbasis Plokštinė und des heiligen Hügels Mikytai mit seinem Abdruck des Teufelsfußes einplanen.

zemaitija_2

Nationalpark Žemaitija Seen

Nationalpark Kurische Nehrung

Nicht umsonst nahm die UNESCO den Nationalpark Kurische Nehrung im Jahr 2000 in die Liste des Welterbes auf: Der dünne Landstreifen zwischen Ostsee und kurischem Haff ist einmalig! Auf 98 Kilometern zieht sich der schmale Streifen Land, der vor 5.000 Jahren entstand, von Nida im Süden bis hoch nach Klaipeda im Nordosten. Den Besucher der Kurischen Nehrung erwartet idyllische Küstennatur wie sie typisch für die Ostseeregion ist: Riesige Dünen, weite Sandstrände und duftende Kiefernwälder bestimmen das Landschaftsbild. Aber nicht nur Natur, sondern auch viele ursprüngliche Küstendörfer machen den Besuch attraktiv. In Nida beispielsweise stehen zahlreiche der rot-blaue Fischerhäuschen, die typisch für die Region sind und schon seit Jahrhunderten hier gebaut werden. Die Strände von Nida sind perfekt für einen ausgiebigen Strandtag.

Sehenswert ist außerdem die „Hohe Düne“ Parnidis nahe Nida. Von der 52 Meter hohen Düne hat man einen fantastischen Ausblick auf die Ostsee und die Kurische Nehrung. Der Aufstieg lohnt sich! Am besten erkundet man die fantastische Natur und die idyllischen Fischerdörfer der Nehrung ohnehin zu Fuß oder mit dem Fahrrad: Entlang der Küsten gibt es gut markierte Rad- und Wanderwege.

Kurische Nehrung Weitblick

Kurische Nehrung Strand bei Nida
Foto: www.saparis.lt

Sightseeing in Kent – Mittelalter, Kunst und Küste

Kathedrale von Canterbury

Die Grafschaft Kent im Südosten Großbritanniens zwischen Ärmelkanal und Themsemündung hat viel zu bieten: Geschichte und Tradition, malerische Strände und mittelalterliche Städte. Wir haben vier Top-Spots zusammengestellt, die man sich bei einem Besuch in Kent auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Canterbury und seine Kathedrale

Canterbury ist die wohl schönste Stadt Kents! Mitten im Zentrum der Grafschaft ist sie über verschiedene Landstraßen aus allen Richtungen gut zu erreichen. Die Kathedrale von Canterbury ist das Wahrzeichen der Stadt: Hier residiert noch heute der Erzbischof von Canterbury. Die Kathedrale befindet sich mitten im Stadtzentrum. Außerhalb der Gottesdienste kann die Kathedrale besucht werden: Die prächtigen Fassaden und das hohe Hauptschiff sind absolut beeindruckend. Außerdem kann man im Inneren der Kirche die Spuren des mysteriösen Mordes am Bischof Thomas Beckett verfolgen, den der englische König hier im 12. Jahrhundert ermorden ließ.

Viktorianische Häuser am Kanal Gondel fahren in Canterbury

Nach einer Tour durch die spannende Geschichte der Kathedrale sollte man unbedingt einen ausgiebigen Stadtbummel einplanen. Canterburys Stadtkern ist geprägt von mittelalterlichen kleinen Gässchen und wunderschönen Häusern im viktorianischen Stil. Zahlreiche kleine Boutiquen, aber auch alle bekannten englischen Kaufhäuser und Marken sind hier vertreten. Zum Lunch bietet sich ein Besuch in den vielen Cafés an: Liebevoll zubereitete Sandwiches oder andere hausgemachte kleine Speisen mit einer Tasse Tee sind genau das richtige für eine kleine Stärkung. Nicht verpassen darf man auch einen Bummel durch die berühmte King’s Mile: Lokale Boutiquen, traditionelle Bäcker, Schlachter und Blumenläden bieten hier regionale Spezialitäten und Besonderheiten an. Wer ein Souvenir für Zuhause sucht, wird hier fündig!

Margate und das “Turner Contemporary”

Der keine Hafen mit Fischerbooten geschützt von einer steinernen Mole prägt das malerische Stadtbild von Margate am nordwestlichsten Zipfel der Grafschaft. Die schöne Szenerie zog in der Vergangenheit viele Künstler an, die hier ihre Motive für Ölgemälde und Zeichnungen fanden. Der wohl bekannteste Gast der Stadt war der berühmte englische Maler William Turner, der bis an sein Lebensende regelmäßig freie Zeit in Margate verbrachte.

Strand von Margate Turner Contemporary, Margate

Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt ist das nach ihm benannte „Turner Contemporary“-Museum, welches im Jahr 2011 direkt an den Strand gebaut wurde. Der Stararchitekt David Chipperfield entwarf das moderne Museumsgebäude: Die Ausstellungsräume sind lichtdurchflutet und bieten einen großartigen Blick raus aufs offene Meer. Wechselnde Ausstellungen meist zeitgenössischer Künstler werden hier präsentiert. Zuletzt besuchte sogar Herzogin Kate eine Ausstellung im Frühjahr 2015.

Broadstairs und Botany Bay

Ein weiter Sandstrand, weiße Klippen und das türkisgrüne Meer: Die Bucht „Botany Bay“ bei Broadstairs ist ein wahres Highlight für Strandliebhaber. Beeindruckend sind die aufgetürmten Kreidefelsen, die bei Ebbe in ganzer Größe zu bestaunen sind oder bei Flut aus dem Wasser ragen. Nach einem ausgiebigen Bad in der Sonne oder einem langen Spaziergang lohnt sich die Einkehr in einem der vielen Fischrestaurants in Broadstairs: Beim Blick auf die hübsche Bucht mit ihren bunten Strandhäusern lässt es sich hervorragend schlemmen und genießen!

Botany Bay bei Broadstairs Strand von Broadstairs

Sandwich & Deal

Sandwich gilt als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte in ganz England: Hübsche alte Fachwerkhäuser im viktorianischen Stil reihen sich hier aneinander und beherbergen kleine Läden und Cafés. Die große englische Gartenkunst kann man in „The Secret Gardens of Sandwich“ bestaunen. In der Mitte der schönen Parkanlage thront ein ehrwürdiges Herrenhaus. Bunte Stauden, Rosen und top-gepflegte Rasenflächen werden umgeben von der alten Stadtmauer von Sandwich: ein herrlicher Ort zum Flanieren und Entspannen.

Deal Castle, Kent Deal Beach

Nur knapp 15 Minuten Fahrt von Sandwich entfernt liegt das Küstenstädtchen Deal. Ein schöner Sandstrand, bunte Fischerboote, Strandhotels und urige Antiquitätengeschäfte prägen das Bild an der Promenade. Ein echtes Besucherhighlight ist natürlich die imposante Festungsanlage „Deal Castle“ direkt am Meer, die König Heinrich VIII. hier im 16. Jahrhundert erbauen ließ.

 

Camper wanted! Mit DFDS & promobil auf Schottland Tour

AKtion: Camper wanted! Mit DFDS & promobil auf Schottland Tour

Ihr seid am liebsten mit eurem gemütlichen Zuhause auf vier Rädern auf den Straßen Europas unterwegs? Ihr liebt es, mit dem eigenen Wohnmobil frei und unabhängig neue Orte zu entdecken? Und dazu seid ihr noch leidenschaftliche Hobbyfotografen? Dann suchen wir genau euch!

Kommt mit DFDS Seaways und promobil auf Schottland-Reise und haltet eure schönsten Momente auf der Fähre und im Land der Highlands mit der Kamera fest. Ihr und euer Wohnmobil vor der Fähre, ihr und euer Wohnmobil unterwegs in den Highlands und ihr gemeinsam bei euren Abenteuern in Schottland. Erlebt eine unvergessliche Zeit. Die Kamera Ausrüstung erhaltet ihr von DFDS Seaways und die Kosten für die Reise werden selbstverständlich auch übernommen.

Eure Reise umfasst:

  • Fährüberfahrt von Amsterdam nach Newcastle und zurück
  • 2 Übernachtungen für 2 Personen in einer Commodore Kabine
  • Frühstücks- und Dinnerbüfett an Bord
  • Mitnahme eures Reisemobils auf der Fähre
  • 3 Übernachtungen auf einem Campingplatz in Schottland
  • Auf Wunsch und eigene Kosten könnt ihr länger in Schottland verweilen (Reisezeitraum: 14.09.-11.10.2015)
  • Ein „typisch schottisches“ Erlebnis
  • Leihweise eine 4K Digitalkamera, Tasche, Ladekabel, Zusatzbatterie sowie Speicherkarten

Wie könnt ihr teilnehmen?

  • Ihr seid zu zweit und besitzt ein eigenes Reisemobil
  • Ihr habt zwischen dem 14.09. und 11.10.2015 (späteste Rückreise) Lust und Zeit mit uns zu reisen
  • Ihr habt Spaß am Fotografieren und Filmen, und hattet schon mal eine Kamera in der Hand
  • Ihr gebt euer Einverständnis, dass eure Aufnahmen von der Reise in Online- und Druckmedien für Werbezwecke verwendet werden dürfen

Wenn wir euer Interesse geweckt haben und ihr genau die Richtigen für unsere Reise seid, dann bewerbt euch mit 2-3 Bildern (max. 2 MB) von eurem letzten Urlaub oder gemeinsamen Ausflug, gerne mit eurem Camper über das Formular.

Also nix wie ran an die Kamera! Zeigt uns wie gut ihr vor und hinter der Linse seid und mit etwas Glück befindet ihr euch schon bald auf großer Tour nach Schottland.

Teilnahmeschluss ist der 31.8.2015. Teilnahmebedingungen lesen >

– Vielen Dank für die zahlreichen Bewerbungen! Der Gewinner wurde benachrichtigt.

In Kooperation mit

Live-Musik an Bord mit „Smooth Sailing“

Band Smooth Sailling

Chart-Hits aus der Konserve? Nicht bei uns an Bord! Ein Abend auf unseren Fähren von Amsterdam nach Newcastle kann zum richtigen Musik-Event werden. Wer nach einem gelungenen Abendessen den Weg in unseren Columbus Club findet, kann zur Live-Musik unserer Schiffsband ausgiebig das Tanzbein schwingen oder bei einem Drink in den gemütlichen Sesseln unseren Profimusikern beim Spielen lauschen. Ich habe eine unserer Bands zum Interview getroffen und den 5 sympathischen Briten ein ordentliches Loch in den Bauch gefragt.

Hi, verratet ihr mir eure Namen und erzählt mir welches Musikinstrument ihr spielt? – Wir sind Yaz (Frontsängerin), Mark (am Schlagzeug), Danny (am Keyboard), Ben (am Bass) und Aaron (Gitarrist und Sänger) und wir nennen uns „Smooth Sailing“.

Wie lange spielt ihr schon an Bord von DFDS Seaways? – Wir spielen nun bereits seit einem Jahr für DFDS. Jeden Monat wechseln wir zwischen den beiden Schiffen. Momentan spielen wir hier auf der PRINCESS SEAWAYS und danach dann wieder auf der KING SEAWAYS.

Habt ihr bereits vor diesem Job als Band zusammen Musik gemacht? – Ja, drei von uns haben schon davor zusammen gespielt, zum Beispiel auf Geburtstagen, Hochzeitsfeiern und solchen Dingen. Für den Job an Bord haben wir uns dann zusammen als Band beworben. Wir haben die Auswahlrunde gemeistert und dürfen nun auf hoher See Musik machen.

Seid ihr alle aus der Gegend um Newcastle oder wo kommt ihr her? – Wir kommen aus verschiedenen Teilen Englands, zum Beispiel aus Manchester und Brighton. Die drei, die schon vorher in einer Band zusammen spielten, gingen an die gleiche Universität in Brighton – das „Brighton Institute of Modern Music“. Wir haben dort drei Jahre zusammen Musik studiert.

Lasst uns über eure Musik sprechen: Welche Genre spielt ihr? – Eigentlich alles! Wir spielen Songs, die die meisten Leute ansprechen und wir versuchen uns dahingehend anzupassen soweit es geht. Hauptsächlich spielen wir aber Cover Songs aus den 50er Jahren bis hin zu den modernen Liedern von heute. Da wir oftmals wissen, welches Publikum uns erwartet, bereiten wir uns entsprechend vor, indem wir die Reihenfolge der Lieder vorab festlegen. Im Grunde starten wir den Abend immer wie gewohnt und haben auch einen strukturierten Ablaufplan an den wir uns halten. Je nach Publikum wechseln wir auch gerne mal spontan das Programm. Zum Beispiel bei Familien mit Kindern reagieren wir eher mit moderner Popmusik, da viele der jüngeren Gäste diese Musikrichtung bevorzugen. Wenn wir merken, dass eine bestimmte Musikrichtung besonders gut ankommt, spielen wir mehr Songs davon. In einer ruhigeren Nacht sehnen sich die Gäste manchmal nach entspannter Musik und einem Drink, aber sobald sich die Leute zum Tanzen hinreißen lassen, bleiben wir im Programm bei Tanzmusik. Wie gesagt, wir passen uns da oftmals dem Publikum an, um Ihnen den besten Mix zu bieten.

Wie viele Songs habt ihr im Repertoire? – Über 100, eher 150.

Könnt ihr, während ihr spielt, Unterschiede zwischen den verschieden Nationen im Publikum ausmachen? – Unterschiedliche Nationen sind ähnlich zu sehen wie unterschiedliche Musik. Die Mitteleuropäer zum Beispiel bevorzugen im Gegensatz zu den Engländern eher alte Rock Klassiker, wie „Have you ever seen the rain” von Creedence Clearwater Revival. Die Engländer mögen diesen Song auch, aber dennoch sind es eher die anderen, die bei dem Song das Bein nicht still halten können. An einem „englischen“ Freitagabend spielen wir mehr Pop und Clubmusik. Aber trotzdem kommt es am Ende natürlich immer auf die verschiedenen Gäste an und welche Musik sie mögen, egal wo sie herkommen. Wenn zum Beispiel Fußballfans an Bord sind, spielen wir Musik, die man eher aus dem Pub kennt sowie Rockmusik. Unser Manager lässt uns stets wissen, wenn spezielle Gruppen an Bord kommen, damit wir uns darauf vorbereiten können.

Mal ganz ehrlich: Gibt es auch Abende, an denen die Atmosphäre nicht so gut ist und die gute Stimmung ausbleibt? – Ja, natürlich gibt es das auch. Meistens an Abfahrten unter der Woche stehen wir oft einem Publikum gegenüber, das nicht in Partystimmung ist und die Überfahrt lieber entspannt genießen möchte. An diesen Tagen halten wir die Stimmung bewusst etwas gedeckt und spielen ruhigere Songs, damit sich die Gäste mit ihren Drinks zurücklehnen können und das ist für uns auch vollkommen in Ordnung. Wir stellen zum Beispiel fest, dass die deutschen Gäste total gerne der Musik zuhören, auch wenn sie nicht tanzen und feiern, sie entspannen bei guter Musik. Und nur weil manche Leute nicht abfeiern bedeutet das nicht, dass sie keine Musik mögen und solange wir auf der Bühne die Energie versprühen wissen wir auch, dass wir das Publikum unterhalten.

Verratet ihr mir noch welches euer Lieblingssong ist? – Wir spielen sehr gern die etwas „größeren“ Songs mit ganz viel Energie. Im Moment zum Beispiel ist das „Uptown Funk“ und der Klassiker „Footloose“. In einer gewöhnlichen Nacht fangen wir mit etwas ruhigerem an, gehen über zu leichtem Rock und Swing und spielen die peppigen Lieder dann eher zum Ende. So klappt es am besten und die Stimmung steigt mit jedem Song.

Spielt ihr den ganzen Abend lang durch? – Normalerweise spielen wir drei bis fünf Mal mit Pausen dazwischen. Wir fangen um viertel nach acht an und spielen für 45-60 Minuten. Danach haben wir eine Pause und es geht für die Gäste mit Bingo und einem Wissensquiz weiter. Irgendwas steht immer an! In einer gewöhnlichen Nacht spielen wir bis halb eins, es kann aber auch vorkommen, dass wir bis morgens um vier oder fünf Uhr spielen. Es kommt halt immer auf die Gäste.

Stimmung im Columbus Club

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmen konntet für unser Interview und viel Glück für die Show heute Abend!

Biker wanted! Mit DFDS & Louis auf Schottland Tour

Aktion: Biker wanted! Mit DFDS & Louis auf Schottland Tour

Am liebsten bist du draußen auf den Straßen dieser Welt? Du unternimmst gerne Reisen mit deinem eigenen Motorrad? Und du bist dazu noch ein leidenschaftlicher Hobbyfotograf und Filmemacher?

Komme mit DFDS Seaways und Louis auf eine 6-tägige Schottland Motorradreise und halte deine schönsten Momente auf der Fähre und im Land der Highlands mit der Kamera fest. Du auf dem Bike vor der Fähre, du auf dem Bike unterwegs in den Highlands und ihr gemeinsam bei euren Abenteuern in Schottland. Erlebt eine unvergessliche Zeit. Die Kamera Ausrüstung erhaltet ihr von DFDS Seaways und die Kosten für die Reise werden selbstverständlich auch übernommen.

Deine Reise umfasst:

  • Fährüberfahrt von Amsterdam nach Newcastle und zurück
  • 2 Übernachtungen für 2 Personen in einer Commodore Kabine
  • Frühstücks- und Dinnerbüfett an Bord
  • Mitnahme von zwei Motorrädern auf der Fähre
  • 3 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück im Green Hotel, Kinross (Schottland)
  • Ein „typisch schottisches“ Erlebnis
  • Leihweise eine 4K Digitalkamera, Tasche, Ladekabel, Zusatzbatterie sowie Speicherkarten

Wie kannst du teilnehmen?

  • Du und dein/e Partner/in besitzt eigene Motorräder und seid leidenschaftliche Biker
  • Ihr habt zwischen dem 14.09. und 11.10.2015 (späteste Rückreise) Lust und Zeit mit uns zu reisen
  • Ihr habt Spaß am Fotografieren und Filmen und hattet schon mal eine Kamera in der Hand
  • Ihr gebt euer Einverständnis, dass eure Aufnahmen von der Reise in Online- und Druckmedien für Werbezwecke verwendet werden können

Wenn wir dein Interesse geweckt haben und du genau die/der Richtige für unsere Reise bist, dann bewirb dich mit deiner Begleitung mit 2-3 Bildern von eurem letzten Urlaub oder gemeinsamen Ausflug, gerne in Motorradkleidung und mit euren Motorrädern über das Formular.

Also nix wie ran an die Kamera! Zeigt uns wie gut ihr vor und hinter der Linse seid und mit etwas Glück befindet Ihr euch schon bald auf Motorradreise nach Schottland.

Teilnahmeschluss war am 16.8.2015. Teilnahmebedingungen lesen >

– Vielen Dank für die zahlreichen Bewerbungen! Leider können wir nicht alle auf Reisen schicken. Die Gewinner wurden benachrichtigt!

In Kooperation mit

Regionale Spezialitäten auf dem Weg nach Litauen

shrimps

Frische Seeluft macht hungrig! Zum Glück verfügen alle unsere Fähren über schöne Restaurants mit vielen leckeren Gerichten. Eine besondere Speisenauswahl erwartet die Passagiere auf unserer Fähre von Kiel nach Klaipeda: Im à-la-carte Restaurant „Mare Balticum“ werden die Gäste mit typisch litauischen Spezialitäten verwöhnt. Wir haben mit unserem Kollegen in Litauen gesprochen, der für die Auswahl der Gerichte verantwortlich ist. Welche Gerichte sind typisch litauisch? Mit welchen Zutaten kochen die Litauer gern? Wir haben ihn gefragt.

Wie ist dein Name und welche Position hast du bei DFDS?
Mein Name ist Vaidas Krumas, ich bin Executive Chef bei DFDS Seaways im Bereich Baltikum. Ich bin verantwortlich für die Menüauswahl auf all unseren Fähren, die im Baltikum unterwegs sind.

Zuständig für Menüauswahl an Bord
Vaidas Krumas, zuständig für die Menüauswahl an Bord unserer Fähren ins Baltikum

Kannst du uns ein bisschen über die Gerichte im „Mare Balticum“ Restaurant an Bord der Fähre erzählen: Welche gibt es dort?
Wir Litauer fühlen uns ebenso wie die Deutschen als stolze Europäer mit einer einzigartigen Kultur und Geschichte. Also versuchen wir, in unserem à-la-carte Restaurant die besten Kochtraditionen Europas zu vereinen und zu repräsentieren.

Woher bekommen denn die Schiffe die Vorräte für die Zubereitung der Gerichte an Bord?
DFDS Seaways erhält seine Produkte von langjährigen Partnern mit großer Erfahrung im Bereich der Belieferung von Großküchen und Herstellung von Lebensmitteln, außerdem bieten unsere Partner eine große Auswahl an internationalen Markenprodukten. Frische Lebensmittel und Zutaten bekommen wir außerdem von regionalen Landwirten und Herstellern aus Litauen. All unsere Lebensmittel nehmen wir im Hafen von Klaipeda an Bord.

Wie groß ist der Einfluss der lokalen litauischen Küche auf die Gerichte an Bord? Gibt es typisch litauische Zutaten oder Speisen?
Grundsätzlich gibt es ja zwei Möglichkeiten an Bord, die traditionelle litauische Küche zu probieren. Die eine ist der Besuch im Mare Balticum Restaurant, die Reservierungen für dieses à-la-carte Restaurant können sogar schon vorab zuhause bei der Buchung der Reise gemacht werden. Die andere Möglichkeit ist, einfach an Bord unser Büfett Restaurant zu besuchen. Hier gibt es immer unterschiedliche Gerichte, unsere Köche stellen täglich wechselnde Spezialitäten des Tages zusammen. Die Auswahl der Gerichte ist stark von saisonalen Zutaten geprägt und soll unsere Gäste an ein gutes, bürgerliches Essen erinnern, wie wenn es zuhause selbst gekocht wäre.

Typisch für die litauische Küche sind Kartoffel-Gerichte, zum Beispiel Kartoffelkuchen mit Bacon, Zeppelins (gefüllte Kartoffeln), Kartoffelpfannkuchen… aber selbst diese Gerichte werden in den unterschiedlichen Regionen Litauens unterschiedlich zubereitet. Andere Gerichte wie šaltibarščiai (kalte Rote-Beete-Suppe), frittiertes Knoblauchbrot mit geschmolzenem Käse, Gerichte mit Hering oder Hüttenkäse sind ebenfalls typisch für Litauens Küche. Aber auch viele Fleischgerichte insbesondere mit Schweinefleisch (Würste sind sehr beliebt) und Sauerkraut als Beilage gehören dazu, hier ist unsere Küche der deutschen sehr ähnlich.

Du kennst wahrscheinlich alle Gerichte, die es an Bord im Mare Balticum Restaurant gibt. Was ist denn dein persönliches Lieblingsmenü?
Für mich persönlich ist Essen wie Musik: Was ich gerne essen möchte, hängt stark von meiner persönlichen Stimmung genau in diesem Moment ab. Aber ich kann schon sagen, welches Menü mir im „Mare Balticum“ besonders gut gefällt: Als Vorspeise wähle ich Schnecken mit Kräuter-Knoblauch Dip und gefüllte Pilze mit Blauschimmelkäse. Als Hauptgericht würde ich das gegrillte Beefsteak oder Lammrippchen nehmen. Zum Dessert würde ich mir ein Stück Apfelkuchen mit Vanille Eiskrem gönnen!

Mmmhhh jetzt haben wirklich Appetit bekommen. Vielen Dank für das Interview!

Im Kidz‘ Club mit Jack dem Piraten

Pirat Jack beim Kuscheln

Tolle Abenteuer an Bord: Mit Jack dem Piraten und seinen Freunden erleben die Kidz während der Sommerferien eine spannende Zeit auf der Fähre!

Spaß von Anfang an! Oftmals ist es schwer, die Kleinen auf einer langen Überfahrt bei Laune zu halten. Umso besser, dass es den Kidz‘ Club und Jack den Piraten an Bord der DFDS Fähren gibt. Schon bei Ankunft warten Spaß und Action im Bällebad auf unsere kleinen Gäste. Kinder im Alter von 4-8 können im Kidz‘ Club toben, malen, basteln und tun was immer ihrer Fantasie entspringt. Auf der Strecke von Kopenhagen nach Oslo wird sogar die Bubblezone mitunter zum Spiele-Paradies. Ausgiebig Zeit zum Spielen und mit anderen Mädchen und Jungen zu toben – könnte das Leben schöner sein?

Im Bällebad vom Kidz´Club

Wer erst einmal die Kabine beziehen und das Schiff erkunden möchte, sollte am besten wieder pünktlich zur Schatzsuche bei Jack sein. Während der spannenden Suche nach einem verborgenen Schatz quer über das Schiff laufen die Kidz vermutlich auch Jacks Freunden über den Weg. Ein großartiger Spaß nicht nur für die Kleinen. Auf der Route von Amsterdam nach Newcastle findet auf der PRINCESS SEAWAYS im Wechsel ein Malwettbewerb statt.

Beim Abendessen können sich die Kidz stärken und auch hier ist alles auf ihren Geschmack abgestimmt. Im Büffetrestaurant wartet ein eigenes Kinderbüffet und im Blue Riband gibt es ein schmackhaftes Piratenmenü für die kleinen Abenteurer.

Für die größeren Kleinen findet am Abend neben Bingo und Quiz auch Jack’s legendäres Pferderennen statt. Lasst euch überraschen was es hier zu sehen gibt. Wer nach all dem Trubel noch Energie hat, ist herzlich zur Kinderdisco eingeladen. Bei peppigen Songs und coolen Tänzen können die Kidz zeigen wie man das Tanzbein schwingt.

Nach so einem aufregenden Tag werden die Kidz vermutlich gut schlafen können. Erholt und frisch auf den Beinen geht es am nächsten Morgen mit Jack und seinen Freunden weiter. Alle weiteren Informationen zu Zeiten und Programm erfragt ihr am besten am Guest Service Center. Fragt hier unbedingt auch nach der Kidz‘ Karte für noch mehr Spaß und Abenteuer. Mit der Kidz‘ Karte gibt es für jedes Kind neben einem Handtuch, Eiscreme, Softdrink und Tickets für Bingo oder Pferderennen auch eine angesagte Brotdose oder einen Turnbeutel.

Ein kleiner Hinweis: Bitte verwechselt das Animationsprogramm nicht mit einer Kinderbetreuung. Auch die Großen sind bei allen Aktivitäten herzlich willkommen: Die ganze Familie ist eingeladen, Jack bei seinen Abenteuern zu begleiten.

Ferienprogramm auf dem Weg nach Norwegen: Ihr seid in der Zeit vom 19. Juni bis 9. August mit unserer Fähre von Kopenhagen nach Oslo unterwegs? Dann werft unbedingt einen Blick auf des Ferienprogramm an Bord! Hier gibt’s das Programm für CROWN SEAWAYS und PEARL SEAWAYS.

Das schmeckt nach Sommer! Auch bei uns an Bord

Sommergetränke an Bord

Bei uns an Bord unserer Schiffe von Amsterdam nach Newcastle habt Ihr die Auswahl an sommerlich frischen Drinks wie Hugo oder Aperol Spritz. Die erfrischenden Drinks laden zum gemütlichen Verweilen und Entspannen an Deck ein. Unser Barkeeper der PRINCESS SEAWAYS verrät, warum Aperol Spritz neben dem Frozen Mango und dem Strawberry Mojito so angesagt ist.

Was macht ein perfektes Sommergetränk aus? – Während eines heißen Sommertages wünschen wir uns oft eine erfrischende Abkühlung. Das gelingt am besten mit einem leichten Mixgetränk mit dem frischen Geschmack von Früchten oder Minze.

Warum ist der Aperol Spritz als Sommergetränk so beliebt? Wird er neben unseren deutschen Gästen auch andere Nationen begeistern? – Ein gekühlter Aperol Spritz erfrischt Körper und Sinne. Der fruchtig herbe Drink überzeugt mit einem unnachahmlichen Geschmack von Bitter- und Süßorangen. Seine leuchtende Farbe, der Duft nach Orange und einem Hauch Vanille werden auch die Aufmerksamkeit der anderen Gäste auf sich ziehen.

Aperol Spritz & Hugo an der Bar

Wo lässt sich der sommerliche Drink deiner Meinung nach am besten genießen? – Aperol Spritz schmeckt an jeder Bar und verbreitet gute Stimmung. Meine Empfehlung ist ein gut gekühlter Aperol Spritz an der Außenbar während des Sonnenuntergangs.

Würdest du Aperol Spritz auch mit anderen Getränken mixen? – Nein, er ist perfekt, wie er ist und braucht keine weiteren Zusätze.

Was ist denn dein Lieblingsgetränk an der Sky Bar? – Am besten gefallen mir neben dem Aperol Spritz der Mojito und der Frozen Mango.

Zu welchen Zeiten kann man an der Sky Bar Cocktails genießen? – Das ist oftmals vom Wetter abhängig, aber ansonsten servieren wir die Cocktails ab 16:00 Uhr bis in die späte Nacht hinein.

Lebenslange Leidenschaft für ein besonderes Schiff

Marc Peper und Jesper Bern mit dem Modell der PRINCESS SEAWAYS
Jesper Bern und Marc Peper mit dem Modell der PRINCESS SEAWAYS

Der 22. April 2015 war ein aufregender Tag für Marc Peper, seine Familie und Freunde. Nach mehr als zwei Jahren Arbeit findet sein großes Projekt einen würdigen Abschluss: Sein beeindruckendes Schiffsmodell der PRINCESS SEAWAYS ist fertig zur Übergabe an seinen neuen Besitzer.

Das Original zu dem Modell, an dem Marc so lange und hingabevoll gearbeitet hat, ist derzeit für DFDS Seaways auf der Route Amsterdam – Newcastle unterwegs: Dass das Schiffsmodell ausgerechnet zum 20-jährigen Jubiläum der Route fertig wird, ist ein besonders schöner Zufall.

Von Anfang an war klar, dass Marc sein Modell nicht für sich selbst, sondern für einen guten Freund bauen würde: Jesper Bern, der bereits seit sieben Jahren der Kapitän der richtigen PRINCESS SEAWAYS ist. Als Marc und Jesper sich vor einigen Jahren an Bord der PRINCESS kennen lernen, ist Jesper sofort Feuer und Flamme als Marc ihm von seiner großen Leidenschaft, dem Bau von Schiffsmodellen, erzählt. Umso mehr, weil Marc insbesondere von „seinem Schiff“ begeistert ist, der PRINCESS SEAWAYS. Die große Begeistertung für dieses besondere Schiff stammt noch aus Kindertagen: Bereits als kleiner Junge war Marc mit seiner Familie an Bord dieses Schiffes unterwegs (damals noch unter dem Namen PETER PAN der Reederei TT-Line zwischen Travemünde und Trelleborg).

Und so nimmt Marc den Auftrag des Kapitäns gerne an, für ihn ein Modell „seines Schiffes“ zu bauen, zumal er bereits einiges an Bauerfahrung für dieses Modell vorweisen kann. Denn die kürzlich fertig gestellte PRINCESS SEAWAYS ist nicht sein erstes Modell dieses Schiffes, sondern sein drittes! Das erste Exemplar hat er für sich selbst gebaut: Die PETER PAN thront an einem schönen Platz im Wohnzimmer seines Hauses, das zweite Modell schenkte Marc einem guten Freund, der ebenfalls ein großer Fan dieses besonderen Schiffes ist.

Aber ohne Frage ist das jüngste Modell der PRINCESS SEAWAYS das mit der besten Ausstattung. Zahlreiche beeindrucke Funktionen hat Marc seinem schönen Modell spendiert: darunter ein funktionierendes Ruder, Bugstrahler, Außenbeleuchtung, ein rauchender Schornstein und – darauf ist der Erbauer besonders stolz – ein Soundsystem, das sowohl Durchsagen des (echten) Kapitäns und des Servicecenters abspielt, als auch das markante Horn ertönen lässt. Alle Funktionen können über einen Controller ferngesteuert werden.

Ganz schön viele Extras also, deren Bedienung der neue Besitzer des Modells erstmal Herr werden muss. Also stehen am 22. April auch Trockenübungen an, bevor Kapitän Jesper das erste Mal mit seiner kleinen PRINCESS SEAWAYS in See stechen kann. Auf Marcs Terrasse hinter dem Haus gibt es eine detaillierte Einführung in alle Funktionen: Jesper hört und staunt. Ganz schön kompliziert, so ein Modell zu steuern… fast so kompliziert wie ein richtiges Schiff?

Transport zum See

Aber endlich ist es soweit: Am frühen Nachmittag begibt sich die kleine Gesellschaft mit Freunden, Familie und einer Mitarbeiterin von DFDS zu einem kleinen nahe gelegenen See und die PRINCESS SEAWAYS darf endlich ins Wasser! Und Kapitän Jesper erweist sich als Naturtalent: Sicher steuert er die kleine PRINCESS über den großen Teich. Durchsagen, Horn, Rauch aus dem Schornstein – alles funktioniert einwandfrei. Der Kapitän ist sichtlich begeistert! Am Abend wird er mit seinem neuen Schiffsmodell im Gepäck die Heimreise nach Dänemark antreten: Natürlich bekommt das Modell einen promineten Platz in seinem Zuhause, aber auch fahren soll es, weshalb Jesper bereits überlegt, einem Modell-Schiff-Verein beizutreten. Ohne Frage wäre er dort mit der PRINCESS SEAWAYS der Star.

Und Marc? Er wird sein wunderschönes Modell vermutlich vermissen, schließlich hat er so viel Zeit und Arbeit mit dem Bau der neuen PRINCESS SEAWAYS verbracht. Aber zum Glück weiß er sich auch in Zukunft zu beschäftigen: Sein nächstes Projekt wartet bereits auf der Werkbank. Der Holzrumpf der ROBIN HOOD (fährt für TT-Line) ist schon fast fertig gestellt. Wir wünschen ihm alles Gute und ganz viel Freude mit all seinen kommenden Projekten!